You see the trouble with me I've got a head full of fuck...
Startseite Me and my monkey
Du bist, was du isst.... In the kitchen My weight...
DESIGN HOST
Gästebuch
Fly

Ok, ich hatte ja zu dem Thema eine eigene Seite angekündigt, da dies eindeutig nicht in 2 Sätzen abgehandelt werden kann und sollte.
Gleich als allererstes: Ich bin keine Pro Ana/Mia...das muss wohl heutzutage immer dazu gesagt werden. Den Begriff selbst kannte ich vor diesem ganzen Medienhype auch nicht und halte von der stupiden Einteilung auch nicht viel. Auch von diesem "lifestyle" (und bei vielen ist es wohl so, dass sie es sogar als hip empfinden krank zu sein und sich langsam tot zu hungern) möchte ich hier ganz klar Abstand nehmen. Ich bin nicht, wie ich bin, weil ich so krank aussehen möchte, wie eine Nicole Ricci oder Mary-Kate...
So nun aber zu der Charakterisktik meines Essverhaltens: Normal gegessen hab ich eigentlich nie, auch wenn ich das erst im Nachhinein registriert habe. Früher, d.h. vor der Pubertät (und noch einige Zeit in sie hinein....) war ich wirklich ein "Strich in der Landschaft", obwohl ich wirklich essen konnte, worauf ich grade Lust hatte. Oft stopfte ich aus Frust oder Langeweile wirklich ungesunde Dinge, Schoki im Überfluss udn Fast Food in mich hinein, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Zwischendurch gab es Tage, an denen ich fast gar nichts aß...ich brachte einfach nichts herunter. Meine Eltern zwangen mich dann oft, meinen Teller aufzuessen, da nun mal "Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, so lange ich meine Füße unter ihren Tisch strecke"...blablabla...Irgendwie war es ein stetiger Wechsel, aber mein Gewicht blieb konstant. Einen wirklichen Essensrhythmus hatte ich eigentlich nie...wenn er mir nicht gerade wieder aufgezwungen wurde. Ich begann, meine Eltern auszutricksen; aß außwärts oder ich stocherte so lang im Essen, bis mein (Stief-)Vater fast die Nerven verlor (bzw. dies auch öfter tat....)

Mit meinem ersten richtigen Freund (mit 17) begann dann der Abstieg bzw. der Anstieg meines Gewichts. Von 45kg ging es in den 4Jahren Beziehung rauf auf 62kg...hat wohl irgendwas mit den Hormonen zu tun, dass mein Körper auf einmal die ganzen Sünden nicht mehr verzieh. Ich aß noch unregelmäßiger und ungesünder, wurde immer träger (mein Ex war nicht grad der Unternehmungslustigste) und mit den Problemen in unserer Beziehung kamen auch immer mehr Frustkilos hinzu.
Ich war es bis dahin ja gewöhnt, immer mit eine der Dünnsten zu sein und auf einmal wurde ich immer mehr zum Durchschnitt und zum Schluss sogar pummelig. Die Beziehung bröckelte immer mehr, Probleme in meiner Familie kamen wieder hoch und ich dachte immer öfter über mein Leben nach.

Inzwischen bin ich seit 2Jahren Single (ziemlich genauso sogar 2 Jahre....)und es bewegt sich endlich etwas in mir. Ich achte wieder mehr auf mich, lege mehr Wert auf mein Outfit und will mein Leben wieder in den Griff bekommen. Und da liegt nun das Dilemma: Seit letztem Sommer nehme nich nun ab und ich komme einfach nicht weiter....ich komme einfach nicht unter die 55kg und ich bin so einfach nicht mit mir zufrieden. Ich esse noch immer sehr unkontrolliert...hungere oft den halben Tag, um dann abends über den Kühlschrank herzufallen. hin und wieder, wenn mic das schlechte Gewissen zu sehr plagt, muss ich den ganzen Mist dann auch wieder loswerden; ekle mich aber eigentlich viel zu sehr davor und ertrage das Gefühl nicht.
Oft drehen sich meine Gedanken nur ums Essen und ich vernachlässige alles andere. Oh Mann, so kann es einfach nicht weiter gehen. Ich will mein Studium so bald wie möglich schaffen...trete aber wegen dem ganzen Mist aus meiner Vergangenheit und eben auch wegen meiner Ess-Probleme total auf der Stelle und sehe alles so langsam aber sicher den Bach runter gehen. Ich will meinen Körper wieder (oder endlich einmal) als meinen akzeptieren und ihn fühlen und nicht nur als leblose Hülle einer unglücklichen Seele betrachten.

Klar....ich nehme einige Anregungen aus dem Internet an, auch einige, die sicher in den Pro-Bereich fallen. Die ganzen "Regeln", "Gebote" usw finde ich aber unsinnig, gefährlich und zähle mich selbst deshalb auch nicht dazu. Ich möchte schlank sein, ja...und auch dünner als andere....aber ich möchte nicht krank aussehen und sein!

So...das war erst einmal alles, was ich zu sagen hatten!

Gratis bloggen bei
myblog.de